25.11.2011 | RTS Blog | Jörg Dambacher
\ Kein Geld für die Arbeitgebermarke
Da wir jetzt schon beim Thema Employer Branding sind, wollen wir auch einen Blick auf die Zahlen werfen: Die Online-Jobbörse Stepstone fand in der Employer Branding Studie heraus, dass mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen kein Geld für die Arbeitgebermarkenbildung zur Verfügung stellt. Eine erstaunliche Bilanz, insbesondere, weil die Studie auch zeigt, dass nur 14% der Arbeitnehmer ihr Unternehmen uneingeschränkt weiterempfehlen würden und nur 20% überhaupt über ihren Arbeitsplatz sprechen.
Doch was ist der Grund für die Vernachlässigung der Marke? Eine Antwort bietet die Global Research Study der Employer Brand International (EBI): 71% der Verantwortlichen haben große Schwierigkeiten, ein ausreichendes Budget für die Arbeitgebermarkenbildung zu erhalten. Auch das könnte ein Grund dafür sein, dass Unternehmen hierbei zunehmend auf vermeintlich günstige Mittel wie Social Media zurückgreifen. Seit 2009 hat sich laut der Studie der EBI die Kommunikation der Arbeitgebermarke über soziale Medien weltweit verdreifacht. Doch auch hier sei gesagt: Ein guter Social Media Auftritt kostet Zeit und Geld und löst immer noch nicht die Problematik, gute Mitarbeiter zu finden und dauerhaft zu binden.
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